Integrations- & Schnittstellenchaos

Wenn Punkt-zu-Punkt-Integrationen zum Risiko werden

Wenn Integration zum Bremsklotz wird

Viele mittelständische Unternehmen wachsen mit ihren Systemen – und irgendwann wachsen die Schnittstellen schneller als das Geschäft. ERP, CRM, Shop, Website, PIM, DWH, Marketing-Automation, Service-Tools und individuelle Anwendungen werden über Jahre miteinander verbunden. Häufig pragmatisch – selten nach einem konsistenten Architekturprinzip.

Was am Anfang „mal schnell“ funktioniert hat, führt später zu Komplexität, Kosten und operativen Risiken.

Typische Symptome:

  • Schnittstellen entstehen projektweise, ohne Gesamtbild und Ownership
  • Punkt-zu-Punkt-Verbindungen werden zur Standardlösung
  • Änderungen in einem System haben unklare Nebenwirkungen in anderen
  • Fehleranalyse dauert, weil Datenflüsse intransparent sind
  • Fachbereiche bauen „Workarounds“, weil Prozesse nicht zuverlässig laufen
  • Integrationen sind personengebunden („nur X versteht das“)

Die Folge:
Die IT wird unflexibel. Releases werden riskant. Neue Anforderungen dauern zu lange. Integration wird zum Engpass – statt zum Enabler.

Unser Ziel: Entkopplung, Stabilität und Geschwindigkeit

Wir ersetzen kein Tool um des Tools willen.
Wir schaffen eine Integrationsarchitektur, die robust, nachvollziehbar und erweiterbar ist.

Unser Anspruch ist eine Integrationslandschaft, die:

  • Änderungen planbar macht (weniger Seiteneffekte, klare Verträge)
  • Schnittstellen standardisiert (APIs & Events statt Individuallösungen)
  • Fehler schneller sichtbar macht (Monitoring, Tracing, klare Verantwortlichkeiten)
  • Skalierung unterstützt (Lastspitzen, Realtime-Anforderungen, Wachstum)
  • Herstellerabhängigkeiten reduziert (weniger Lock-in durch saubere Abstraktion)
  • Sicherheit & Compliance strukturell berücksichtigt (Identity, Auditability, Governance)

Das Ergebnis ist keine „neue Middleware“ als Selbstzweck – sondern ein stabiler Integrations-Backbone, auf dem ihr schneller weiterentwickeln könnt.

Unser Ansatz: Integration als eigenständige Architekturdisziplin

Integration ist mehr als „Daten von A nach B schieben“. Sie ist das Nervensystem eurer digitalen Wertschöpfung.

Im Notivia Architecture Framework ist Integration eine klare Verantwortungsebene:

System of Record
Kernsysteme und transaktionale Wahrheiten.

Integration & Event Layer
Entkopplung über APIs und Events – statt Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.

Process & Automation Layer
Orchestrierung und Workflows über Systemgrenzen hinweg.

Data & Intelligence Layer
Datenplattform, auf der Analyse, Governance und KI-Fähigkeit sauber aufgebaut werden.

System of Insight
Cockpits, BI, Entscheidungsunterstützung.

System of Engagement
Website, Shop, Portal, Marketing-Automation als flexible Interaktionssysteme.

Security, Monitoring und Delivery-Prinzipien wirken dabei über alle Ebenen hinweg.

Diese Struktur schafft:

  • Entkopplung statt Integrations-Spaghetti
  • Transparenz statt Blackbox-Schnittstellen
  • Wiederverwendbarkeit statt Projekt-Silos
  • Stabilität im Betrieb statt „Feuerwehrmodus“
  • Geschwindigkeit durch klare Muster statt Sonderlösungen

Unsere Rolle: Architekturführung und strukturierte Integrationstransformation

Wir verstehen uns nicht als reiner Implementierungspartner.
Wir übernehmen die architektonische Führung, schaffen Klarheit – und begleiten die Umsetzung so, dass der laufende Betrieb stabil bleibt.

 

Analyse der bestehenden Integrationslandschaft

  • Aufnahme aller relevanten Systeme, Schnittstellen, Datenflüsse und Abhängigkeiten
  • Klassifizierung: Punkt-zu-Punkt, Batch, API, Event, File-Transfer, manuelle Übergaben
  • Identifikation von Schnittstellen-Ownership (wer verantwortet was – fachlich und technisch?)
  • Transparenz über Monitoring, Logging, Fehlerpfade und Betriebskonzepte
Ziel: Ein belastbares Integrationsabbild – als Grundlage für Entscheidungen.

Identifikation von Risiken, Engpässen und Integrationsschulden

  • Single Points of Failure und kritische Kopplungen erkennen
  • Analyse von Änderungsrisiken (Welche Systeme verursachen Kaskadenfehler?)
  • Stabilitäts- und Performance-Engpässe bei Lastspitzen identifizieren
  • Security- und Compliance-Risiken bewerten (Zugriffe, Datenweitergabe, Auditability)
Ziel: Prioritäten aus Risiko & Business-Impact ableiten – nicht aus Bauchgefühl.

Zielbild: Integrations- und Event-Architektur definieren

  • API-Prinzipien und Integrationsverträge definieren (Versionierung, Ownership, SLAs)
  • Event-Strategie entwickeln (welche Domänen-Events, wann synchron vs. asynchron)
  • Standardmuster festlegen (Canonical Model vs. Domain-Events, Mapping-Strategien)
  • Governance etablieren (Schnittstellenkatalog, Namenskonventionen, Freigabeprozesse)
Ziel: Ein klares Integrationszielbild, das Skalierung und Entwicklung beschleunigt.

Priorisierte Roadmap: Vom Ist zum Ziel – ohne Big Bang

  • „Strangler“-Ansatz: schrittweise Ablösung kritischer Punkt-zu-Punkt-Integrationen
  • Aufbau eines Integrations-Backbones parallel zum Bestand
  • Fokus auf Quick Wins mit hohem Impact (Stabilität, Transparenz, Wiederverwendbarkeit)
  • Realistische Migrationspfade inkl. Tests, Fallbacks und Betriebskonzept
Ziel: Umsetzbar, risikoarm, iterativ – mit klarer Reihenfolge.

Begleitete Umsetzung & Enablement

  • Architektur-Reviews und Quality Gates für neue Schnittstellen
  • Einführung von Observability (Logging/Tracing/Metrics) für End-to-End-Transparenz
  • Support beim Aufbau von CI/CD und automatisierten Schnittstellentests
  • Enablement interner Teams (Muster, Standards, Doku, Ownership)
Ziel: Nachhaltige Verbesserung – nicht nur ein Projekt

Der Mehrwert für Ihr Unternehmen

Unternehmen, die Integration systematisch modernisieren, gewinnen:

  • Deutlich weniger Betriebsstörungen durch entkoppelte, robuste Flüsse
  • Schnellere Changes & Releases, weil Abhängigkeiten kontrollierbar werden
  • Bessere Fehlersuche durch End-to-End-Transparenz und klare Verantwortlichkeiten
  • Wiederverwendbare Schnittstellen, statt Projekt-Silos und Sonderlösungen
  • Mehr Flexibilität bei Systemwechseln (weniger Vendor Lock-in)
  • Bessere Datenqualität, weil Flüsse nachvollziehbar und standardisiert sind

Integration wird wieder das, was sie sein sollte:
Ein Beschleuniger für Innovation – nicht der Engpass.

Unser Framework als Grundlage

Das Notivia Architecture Framework basiert auf bewährten Prinzipien aus Enterprise Architecture, Domain Driven Design und Event Driven Architecture – angepasst an die Anforderungen mittelständischer Unternehmen.

Es hilft uns, Integrationsprobleme nicht nur „zu reparieren“, sondern strukturell zu lösen – mit klaren Verantwortlichkeiten und wiederverwendbaren Mustern.

Wie belastbar ist Ihre Integrationslandschaft?

Gerne analysieren wir Ihre bestehende Integrationslandschaft in einem strukturierten Architektur-Review – inklusive priorisierter Maßnahmen und pragmatischer Roadmap.

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  • Architektur-Gespräch anfragen

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