Data-Readiness Selbstcheck

Sind Ihre Daten bereit — für KI, Reporting und Automatisierung?

16 Fragen, 8 Dimensionen, ca. 4 Minuten. Der Schnelltest zeigt, wo Ihre Datenlandschaft trägt — und wo sie KI-Projekte, Auswertungen und Automatisierung ausbremst.

ca. 4 Minuten 16 Fragen Sofort-Ergebnis
Gut zu wissen: Dieser Selbstcheck ist die Schnellversion unseres vollständigen Data-Readiness-Checks (DRC). Der geht deutlich tiefer: 8 Dimensionen mit je 5–10 Prüfpunkten, use-case-gebunden bewertet (ein Chatbot braucht andere Daten als Predictive Maintenance), mit automatisiertem Datenprofiling (SQL-Scans, Lineage-Analyse), strukturierten Interviews und einem priorisierten Umsetzungs-Backlog. Das Ergebnis: ein Readiness-Score pro Use-Case — nicht pauschal.

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Dimension 1: Verfügbarkeit
Wissen Sie, wo Ihre Daten liegen — und kommen die Richtigen dran?
1
Wissen Sie, wo Ihre wichtigsten Geschäftsdaten liegen — in welchen Systemen, Formaten und Zuständigkeiten?
Warum wichtig

Ohne Überblick über Speicherorte und Formate startet jedes Daten-, BI- oder KI-Projekt mit teurer Suche statt mit Ergebnissen.

Tipp: Erstellen Sie eine einfache Dateninventur: die 10 wichtigsten Datenbestände — je System, Format und Verantwortlicher. Eine Seite reicht für den Start.
2
Können Ihre Fachbereiche auf die Daten zugreifen, die sie für Entscheidungen brauchen — ohne IT-Ticket und Wartezeit?
Warum wichtig

Wenn jeder Datenzugriff ein Ticket braucht, entscheiden Teams aus Bequemlichkeit ohne Daten — oder bauen eigene Schatten-Ablagen.

Tipp: Definieren Sie pro Kernbereich einen Standard-Zugriffsweg (Report, Dashboard oder Datenbank-View) statt Einzelanfragen.
Dimension 2: Qualität
Können Sie Ihren Zahlen und Stammdaten vertrauen?
3
Vertrauen Ihre Führungskräfte den Zahlen aus Ihren Systemen — ohne manuelles Nachrechnen in Excel?
Warum wichtig

Misstrauen in Daten erzeugt Schatten-Excel: dieselbe Zahl wird mehrfach berechnet, und am Ende weiß niemand, welche stimmt.

Tipp: Messen Sie Datenqualität zuerst an den 3 kritischsten Feldern (z. B. im Kundenstamm): Vollständigkeit, Dubletten, Aktualität.
4
Sind Ihre Stammdaten (Kunden, Artikel, Lieferanten) weitgehend frei von Dubletten und werden systematisch gepflegt?
Warum wichtig

Schlechte Stammdaten vervielfachen sich in jedem Prozess — von Doppelrechnungen über falsche Analysen bis zu peinlichen Kundenanschreiben.

Tipp: Starten Sie mit einem Dubletten-Scan des Kundenstamms und definieren Sie ein führendes System pro Stammdatenobjekt.
Dimension 3: Struktur
Sind Ihre Daten dokumentiert und strukturiert nutzbar?
5
Sind Ihre wichtigsten Datenbestände dokumentiert — Felder, Bedeutungen, Beziehungen?
Warum wichtig

Undokumentierte Daten sind nur für die nutzbar, die sie angelegt haben. Jedes neue Projekt zahlt den Erklär-Aufwand erneut.

Tipp: Ein leichtgewichtiger Datenkatalog reicht für den Start: Tabelle, Feld, Bedeutung, Verantwortlicher — mehr nicht.
6
Liegen Ihre Daten überwiegend strukturiert vor (Datenbanken, Systeme) — statt in Dateiablagen und E-Mail-Anhängen?
Warum wichtig

Was in PDFs, Excel-Ablagen und Postfächern liegt, ist für Auswertung, Automatisierung und KI praktisch unsichtbar.

Tipp: Identifizieren Sie Ihre 3 wichtigsten Datei-Silos und überführen Sie sie schrittweise in strukturierte Systeme.
Dimension 4: Semantik
Bedeuten Ihre Kennzahlen überall dasselbe?
7
Sind zentrale Begriffe und Kennzahlen (z. B. „Umsatz“, „aktiver Kunde“) unternehmensweit einheitlich definiert?
Warum wichtig

Wenn Vertrieb und Controlling „Umsatz“ unterschiedlich definieren, werden Meetings zu Zahlendiskussionen statt zu Entscheidungen.

Tipp: Starten Sie ein Business-Glossar mit den 20 wichtigsten Begriffen — eine Definition und ein Owner pro Begriff.
8
Werden Ihre Kennzahlen aus einer verbindlichen Quelle berechnet — statt in verschiedenen Excel-Versionen parallel?
Warum wichtig

Ohne eine verbindliche Quelle (Single Source of Truth) laufen Reports auseinander — und das Vertrauen in alle Zahlen sinkt.

Tipp: Legen Sie pro Kern-Kennzahl eine verbindliche Berechnungsquelle fest und verweisen Sie alle Reports darauf.
Dimension 5: Governance
Haben Ihre Daten Verantwortliche und klare Regeln?
9
Gibt es benannte Verantwortliche (Data Owner) für Ihre wichtigsten Datenbestände?
Warum wichtig

Daten ohne Owner verrotten: Niemand pflegt sie, korrigiert Fehler oder entscheidet über Zugriffe und Löschung.

Tipp: Benennen Sie pro Kern-Datenbestand einen fachlichen Owner — im Fachbereich, nicht in der IT.
10
Sind Ihre Daten nach Schutzbedarf klassifiziert (öffentlich / intern / vertraulich) und Zugriffe entsprechend geregelt?
Warum wichtig

Ohne Klassifizierung behandeln Sie alles gleich: Kritisches zu lax, Unkritisches zu streng — beides kostet Geld oder Sicherheit.

Tipp: Drei Stufen reichen für den Start. Klassifizieren Sie zuerst Kunden- und Personaldaten.
Dimension 6: Compliance
Halten Ihre Daten DSGVO, GoBD & Co. nachweislich ein?
11
Können Sie für personenbezogene Daten jederzeit Auskunft geben und Löschfristen nachweislich einhalten (DSGVO)?
Warum wichtig

Auskunfts- und Löschpflichten treffen Sie spätestens bei der ersten Beschwerde — dann zählt jede Woche Vorbereitung.

Tipp: Prüfen Sie Ihr Verarbeitungsverzeichnis und spielen Sie einen Auskunftsfall einmal Ende-zu-Ende durch.
12
Sind Aufbewahrungs- und Archivierungsregeln (z. B. GoBD) für Ihre Geschäftsdaten definiert und technisch umgesetzt?
Warum wichtig

„Wir löschen nie“ ist keine Strategie — es erhöht Speicherkosten, Risiko und DSGVO-Angriffsfläche gleichzeitig.

Tipp: Definieren Sie pro Datenart Aufbewahrungsfrist und Löschweg — und automatisieren Sie beides im führenden System.
Dimension 7: KI-Readiness
Tragen Ihre Daten echte KI-Anwendungsfälle?
13
Haben Sie ausreichend historische Daten in nutzbarer Qualität, um KI-Anwendungsfälle zu trainieren oder zu fundieren?
Warum wichtig

KI ohne Datenbasis bleibt Demo. Volumen, Historie und Qualität entscheiden, ob ein Use Case trägt — nicht das Tool.

Tipp: Prüfen Sie pro KI-Idee zuerst die Datenfrage: Welche Daten, wie viel Historie, welche Qualität? Erst danach das Werkzeug.
14
Wissen Sie, welche Ihrer Datenbestände für welche KI-Use-Cases geeignet sind (z. B. Chatbot vs. Prognosemodell)?
Warum wichtig

Ein Chatbot braucht andere Daten als Predictive Maintenance oder BI — pauschale „KI-Readiness“ gibt es nicht.

Tipp: Bewerten Sie Data-Readiness pro Use Case, nicht pauschal — genau das leistet der vollständige Data-Readiness-Check.
Dimension 8: Integrations-Readiness
Fließen Ihre Daten zwischen Systemen — oder tragen Menschen sie?
15
Sind Ihre Kernsysteme über Schnittstellen (APIs) verbunden — statt über manuelle Exporte und Importe?
Warum wichtig

Jeder manuelle Export ist eine Fehlerquelle und eine Bremse: Daten altern auf dem Weg, und Menschen werden zu Schnittstellen.

Tipp: Listen Sie die manuellen Datenwege zwischen Ihren Systemen auf und priorisieren Sie die 3 häufigsten für Automatisierung.
16
Stehen wichtige Datenänderungen zeitnah (Minuten statt Tage) in den abhängigen Systemen zur Verfügung?
Warum wichtig

Veraltete Daten in Folgesystemen führen zu falschen Auskünften, Fehlbeständen und doppelter Pflege.

Tipp: Messen Sie die Latenz Ihrer 3 wichtigsten Datenflüsse — wo Tage vergehen, lohnt Event- statt Batch-Integration.

Data-Readiness Auswertung

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Qualität
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Governance
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Compliance
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KI-Readiness
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Integrations-Readiness
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Vom Selbstcheck zum vollständigen Data-Readiness-Check
Dieser Selbstcheck prüft 16 Indikatoren — der vollständige Data-Readiness-Check (DRC) geht deutlich tiefer: 8 Dimensionen mit je 5–10 Prüfpunkten, bewertet pro Use-Case statt pauschal. Methodisch arbeiten wir u. a. mit automatisiertem Datenprofiling (SQL-Scans auf Vollständigkeit, Konsistenz und Dubletten), Lineage-Analyse, Schutzbedarfs-Klassifizierung und strukturierten Interviews. Das Ergebnis: ein Readiness-Score pro Use-Case plus ein priorisiertes Backlog — „das sind die Dinge, die Sie fixen müssen, um genau diesen Use Case zu starten“.