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Kurz-Wertecheck

Kurz-Wertecheck

Wo verlieren Sie Wert?

15 Fragen, 5 Kategorien, 3 Minuten. Finden Sie heraus, wo Ihr Unternehmen in Prozessen, Daten und Systemen Geld liegen lässt -- und wo die größten Hebel liegen.

ca. 3 Minuten 15 Fragen Sofort-Ergebnis
Gut zu wissen: Dieser Kurz-Check ist die Schnellversion unseres vollständigen Wertstrom-Scans. Der geht deutlich tiefer: 60+ Parameter in vier Phasen -- von Value Stream Mapping bis zur Potenzialquantifizierung in Euro.

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Punkte: 0/30
Kategorie 1: Prozesse & Abläufe
Sind Ihre Abläufe sichtbar, schlank und frei von Doppelarbeit?
1
Sind Ihre Kernprozesse dokumentiert und werden sie regelmäßig überprüft?
Warum wichtig

Was nicht sichtbar ist, kann nicht verbessert werden. Undokumentierte Prozesse leben in Köpfen -- und verlieren bei jeder Übergabe Zeit und Qualität.

Tipp: Starten Sie mit Ihren 3 wichtigsten Prozessen: grob skizzieren, Engpässe markieren. Perfektion ist nicht das Ziel -- Sichtbarkeit ist es.
2
Laufen Ihre Abläufe weitgehend ohne Doppelarbeit (Daten mehrfach erfassen, kopieren, abtippen)?
Warum wichtig

Doppelerfassung ist der Klassiker unter den Wert-Lecks: Sie kostet Zeit, erzeugt Fehler und frustriert Mitarbeitende -- Tag für Tag.

Tipp: Fragen Sie Ihr Team: "Was tippst du mehrfach ab?" Die Antworten sind Ihre Automatisierungs-Roadmap.
3
Kennen Sie die Durchlaufzeiten Ihrer wichtigsten Prozesse (vom Auftrag bis zum Ergebnis)?
Warum wichtig

Zwischen reiner Bearbeitungszeit und Durchlaufzeit liegen oft Tage an Liege- und Wartezeiten. Genau dort versteckt sich der größte Hebel.

Tipp: Messen Sie einen Prozess eine Woche lang: Wann kommt etwas an, wann geht es raus? Die Lücke ist Ihr Potenzial.
Kategorie 2: Daten & Transparenz
Steuern Sie mit belastbaren Zahlen -- oder mit Bauchgefühl?
4
Haben Sie aktuelle Kennzahlen zu Kosten, Durchsatz und Qualität Ihrer wichtigsten Abläufe?
Warum wichtig

Ohne Zahlen wird priorisiert, wer am lautesten ruft. Mit Zahlen wird priorisiert, wo am meisten Wert verloren geht.

Tipp: Drei Kennzahlen pro Kernprozess reichen für den Start: Menge, Zeit, Fehlerquote.
5
Stehen Entscheidungsdaten zeitnah zur Verfügung (statt tagelanger manueller Report-Erstellung)?
Warum wichtig

Wenn Reports Tage brauchen, entscheiden Sie immer im Rückspiegel. Zeitnahe Daten machen Probleme sichtbar, solange sie noch klein sind.

Tipp: Automatisieren Sie zuerst den einen Report, der heute am meisten manuelle Arbeit frisst.
6
Vertrauen Ihre Führungskräfte den Zahlen aus den Systemen (statt eigener Schatten-Excel)?
Warum wichtig

Jede Schatten-Excel ist ein Symptom: Die offiziellen Daten sind unvollständig, veraltet oder nicht vertrauenswürdig.

Tipp: Inventarisieren Sie die wichtigsten Excel-Listen im Haus: Welche ersetzen eigentlich fehlende Systemfunktionen?
Kategorie 3: Systeme & Schnittstellen
Arbeiten Ihre Systeme zusammen -- oder sind Menschen die Schnittstelle?
7
Sind Ihre zentralen Systeme (ERP, CRM, Fachanwendungen) miteinander verbunden?
Warum wichtig

Jede fehlende Schnittstelle wird durch Menschen ersetzt: exportieren, mailen, importieren. Das ist teuer, langsam und fehleranfällig.

Tipp: Zeichnen Sie Ihre Systemlandschaft auf ein Blatt: Wo fließen Daten automatisch, wo per Hand? Die Handwege sind Ihre To-do-Liste.
8
Kommen neue Kunden, Aufträge oder Mitarbeitende ohne Mehrfach-Anlage in verschiedenen Systemen aus?
Warum wichtig

Mehrfach-Anlage bedeutet doppelte Arbeit plus Inkonsistenz: drei Systeme, drei Schreibweisen, keine verlässliche Sicht auf den Kunden.

Tipp: Definieren Sie pro Datenobjekt (Kunde, Artikel, Mitarbeiter) ein führendes System -- alle anderen werden angebunden.
9
Können Sie neue Anforderungen (Tools, Workflows, Auswertungen) ohne monatelange IT-Projekte umsetzen?
Warum wichtig

Wenn jede Änderung ein Projekt ist, unterbleiben viele kleine Verbesserungen -- und deren Wert summiert sich still zu einem großen Verlust.

Tipp: Prüfen Sie Workflow- und Low-Code-Werkzeuge für die kleinen Fälle -- nicht jede Anforderung braucht Individualentwicklung.
Kategorie 4: Automatisierung & KI
Nutzen Sie die Werkzeuge, die Routinearbeit übernehmen können?
10
Nutzen Sie Automatisierung für wiederkehrende Routineaufgaben (Workflows, Dokumente, Freigaben)?
Warum wichtig

Routinearbeit bindet Ihre teuersten Ressourcen an die einfachsten Aufgaben. Automatisierung gibt diese Zeit für wertschöpfende Arbeit zurück.

Tipp: Sammeln Sie 10 wiederkehrende Aufgaben und bewerten Sie: Häufigkeit mal Dauer. Die Top 3 sind Ihre ersten Automatisierungen.
11
Setzen Sie KI bereits produktiv ein (z. B. für Texte, Dokumente, Analysen oder Kundenservice)?
Warum wichtig

KI ist inzwischen Alltagswerkzeug. Wer sie nicht nutzt, zahlt den Wettbewerbsnachteil in Arbeitszeit -- jeden Tag.

Tipp: Starten Sie mit einem klar umrissenen Fall statt einem Großprojekt. Ob die Basis steht, zeigt unser KI-Readiness Check.
12
Wissen Sie, welche Aufgabenbereiche bei Ihnen das größte Automatisierungs- und KI-Potenzial haben?
Warum wichtig

Ohne Potenzialanalyse fließt Budget dorthin, wo es am einfachsten ist -- nicht dorthin, wo es am meisten bringt.

Tipp: Ein halbtägiger Potenzial-Workshop mit den Fachbereichen bringt mehr Klarheit als jede Tool-Demo.
Kategorie 5: Steuerung & Verantwortung
Hat Verbesserung bei Ihnen Verantwortliche, Prioritäten und Messgrößen?
13
Gibt es klare Verantwortliche für Prozessverbesserung und Digitalisierung?
Warum wichtig

Was allen gehört, gehört niemandem. Ohne Verantwortliche versanden Verbesserungen im Tagesgeschäft.

Tipp: Benennen Sie pro Kernprozess einen Owner mit festem Zeitbudget -- auch 10 Prozent reichen für den Anfang.
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Werden Verbesserungen nach Nutzen priorisiert (statt nach Bauchgefühl oder Lautstärke)?
Warum wichtig

Ohne Nutzen-Bewertung gewinnen die lautesten Anforderungen -- nicht die wertvollsten. So verpufft Budget wirkungslos.

Tipp: Bewerten Sie jede Initiative grob: Aufwand (S/M/L) mal jährlicher Nutzen in Euro. Eine einfache Matrix schlägt jede Diskussion.
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Wissen Sie heute, wo Ihr Unternehmen am meisten Geld in seinen Abläufen verliert?
Warum wichtig

Die Kernfrage. Die meisten Unternehmen kennen ihre Umsätze auf den Euro genau -- ihre Prozessverluste aber nicht einmal in der Größenordnung.

Tipp: Genau dafür gibt es den Wertstrom-Scan: In wenigen Wochen wissen Sie, wo wie viel Wert verloren geht -- und was die Hebung bringt.

Kurz-Wertecheck Auswertung

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Prozesse & Abläufe
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Daten & Transparenz
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Systeme & Schnittstellen
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Automatisierung & KI
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Steuerung & Verantwortung
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Vom Kurz-Check zum vollständigen Wertstrom-Scan
Dieser Kurz-Check prüft 15 Indikatoren -- der vollständige Wertstrom-Scan geht deutlich tiefer: 60+ Parameter in vier Phasen (Discovery, Mapping, Priorisierung, Roadmap). Methodisch arbeiten wir u. a. mit Value Stream Mapping (Durchlauf-, Bearbeitungs- und Liegezeiten), SIPOC-Prozessabgrenzung, Engpassanalyse nach Theory of Constraints, Ursachenanalyse (Ishikawa, 5-Why) und ABC-Priorisierung. Das Ergebnis: Ihre Wert-Lecks quantifiziert in Euro -- mit einer Umsetzungs-Roadmap inklusive Business Case.